Was vorher buchen?

Walchensee, Bayern

Am besten ist es, einen Rahmen festzulegen, in dem man sich dann flexibel bewegen kann. D.h. die Anreise und Rückreise und mindestens die erste Nacht vor Ort bzw. das Wohnmobil oder der Mietwagen sollten vorher organisiert sein. Für z.B. Fährüberfahrten auf kleinere Inseln oder in einen anderen Landesteil ist es besser, kostenlos stornierbare oder umbuchbare Tickets zu reservieren und Aktivitäten erst kurzfristig zu buchen, wenn man sicher ist, dass man sie auch durchführen wird.

 

Unterkunft

Die Wahl der Unterkunft hängt von der Art der Reise ab. Für einen reinen Strandurlaub, bietet sich ein Hotel/Ferienwohnung/Ferienhaus an, das nah am Meer liegt. Bei einem Städtetrip ist es zeitsparend, in einer Unterkunft zu wohnen, die zentral und nah an öffentlichen Verkehrsmitteln gelegen ist. Von dort aus können schnell logistisch wichtige Orte wie Supermärkte, Restaurants, Apotheken und Waschsalons erreicht werden. Wenn das Reiseziel kein fester Standort, sondern eine größere Region ist, bieten sich Wohnmobil oder Mietwagen in Kombination mit wechselnden Unterkünften an.

 

Mietwagen oder Wohnmobil?

In vielen Ländern ist es am schönsten, nicht nur an einem Ort zu sein, sondern sich durch eine mehr oder weniger große Region zu bewegen. Da stellt sich die Frage, ob man ein Wohnmobil oder die Kombination aus Mietwagen und wechselnden Unterkünften wählt.

Der große Vorteil eines Wohnmobils ist, dass man sein Zuhause dabei hat und nicht ständig umziehen muss. Was man sich zu Hause unkompliziert vorstellt, kann unterwegs sehr anstrengend werden. Gerade auf einer Reise mit einem Baby ist es sehr mühsam, jeden Abend das Gepäck auszuladen, um es am nächsten Morgen wieder einzupacken und zwischendurch in immer neuen Umgebungen zu sein. Wenn also ein `reines Roadmovie´ ansteht, ist ein Wohnmobil praktischer und trägt entscheidend zu einer entspannten Reise bei. Für eine Kombination aus festem Standort und Ausflügen sind Mietwagen und Hotel/Ferienwohnung/Campingplatz ideal.

 

Was ist bei beiden Varianten zu bedenken?

Größe

Der Wagen sollte groß genug für alle Reiseteilnehmer und das gesamte Gepäck sein. Das klingt trivial, aber manchmal kommt bei verlockenden Angeboten für kleinere Modelle der Gedanke auf `Ach, das wird schon gehen´. Wenn man bei der Mietwagen-/Wohnmobilannahme dann aber vor seinem gewählten Gefährt steht, kann leichtes Unwohlsein aufkommen, wenn es unmöglich scheint oder ist, sein gesamtes Gepäck unterzubringen. Und wenn man am Ende doch jede zweite Nacht im Hotel schläft, weil die Betten im zu kleinen Wohnmobil keine andere Wahl lassen, hat man nichts gespart, sondern sein Reisebudget erhöht. Vor allem, wenn man länger unterwegs sein wird, ist es ratsam, eher ein zu großes als ein zu kleines Mietfahrzeug zu buchen. Bei der Entscheidung sollte man unbedingt auch an die Maße des Kinderwagens denken, sofern man ihn mitnehmen möchte. Er sollte unkompliziert zu verstauen sein, da man ihn häufig ein- und auspackt.

 

Kindersitze

Da ein passender Kindersitz unerlässlich ist, sollte man ihn mit der Buchung des Mietfahrzeugs direkt reservieren lassen. Er muss manchmal beim örtlichen Anbieter angefragt werden. Falls er verfügbar ist, bekommt man die Bestätigung spätestens nach ein paar Tagen. Falls nicht, muss man sich dringend um eine Alternative kümmern und evtl. die Mietfahrzeugbuchung stornieren, um bei einem Anbieter zu buchen, der auch einen Kindersitz garantieren kann.

 

Klimatische Verhältnisse

Es ist besonders bei einer Wohnmobilreise wichtig, an die klimatischen Verhältnisse in der Zielregion zu denken, weil davon abhängt, wie viel Zeit man vor oder in seinem Fahrzeug verbringt, ob man eine Heizung benötigt, nur auf Campingplätzen mit Powered Sites übernachten wird oder Nächte auch in der Natur ohne Stromanschluss verbringen kann.

 

Kosten

Meist ist der finanzielle Unterschied zwischen den beiden Varianten nicht groß. Ein Wohnmobil ist zwar zunächst teurer, aber dafür spart man tägliche Restaurantbesuche, weil man sich selbst versorgen kann, braucht keine Hotelübernachtungen, sondern höchstens Campingplatzgebühren zu zahlen und kann – abhängig vom Reiseland – auch kostenfrei in der Natur übernachten. 





 

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