Sicherheit

Sultan Mosque. Singapur

 Sich verlieren

Im Trubel von Check-In, Ticketkauf oder Orientierung in neuer Stadt hat man sein Kind nicht immer in jeder Sekunde im Auge. Wenn das Kind dann ebenfalls nicht auf seine Eltern achtet, sondern verträumt weiterläuft, einem niedlichen Tier folgt oder stehen bleibt, weil gerade andere Kinder interessante Dinge machen, kann es passieren, dass man sich verliert. Es gibt ein paar Dinge, die man unterwegs machen kann, um das zu verhindern.  

Treffpunkt

Machen Sie mit Ihrem Kind einen speziellen Treffpunkt aus, an dem Sie sich wieder treffen, wenn Sie sich verloren haben.

Ort schaffen 

In unübersichtlichen Situationen ist es hilfreich, für kleine Kinder einen Ort zu schaffen, der Sicherheit bedeutet. So kann man z.B. die vertraute Decke ausbreiten, damit das Kind weiß, wo es hingehört und wohin es immer wieder zurückkommen kann. 

Ansprechpartner 

Zeigen Sie Ihrem Kind, wie die Polizisten vor Ort aussehen und schauen Sie gemeinsam nach weiteren Menschen, an die sich das Kind im Notfall wenden kann wie z.B. die Hotelrezeptionistin, die Supermarktverkäuferin oder die Strandaufsicht.  

Wege

Gehen Sie zusammen Ihre neue Umgebung wie das Hotelgelände, das Kreuzfahrtschiff oder den Weg vom Strand zur Unterkunft ab, damit sich Ihr Kind auch alleine zurechtfindet.  

Allianzen

Stellen Sie Ihr Kind dem Hotelpersonal vor, nehmen Sie Kontakt zu vertrauenswürdigen Mitreisenden auf. Auch unterwegs entstehen schnell Netzwerke und es ist entlastend, wenn man weiß, im Notfall Unterstützung zu finden und Ansprechpartner zu haben.

  

Was tun, wenn es doch passiert ist? 

Ruhe bewahren 

Auch wenn es schwer fällt, weil man vor Angst verrückt wird: Bleiben Sie ruhig und versuchen Sie, sich in Ihr Kind hinzuversetzen. Überlegen Sie, was es gerade interessieren und angezogen haben könnte, um herauszufinden, wohin es gegangen ist.

Handy 

Vergewissern Sie sich, dass Ihr Handy eingeschaltet ist und Empfang hat. 

Bleiben 

Einer sollte unbedingt dort bleiben, wo Ihr Kind zuletzt gesehen wurde, damit jemand da ist, wenn es von alleine zurückkommt.  

Hilfe mobilisieren 

Informieren Sie die Polizei oder Ansprechpartner des Ortes, an dem Sie sich gerade aufhalten wie z.B. das Museumspersonal, die Supermarktleitung, den Bademeister. Lassen Sie Ihr Kind ausrufen.

 

 

Kriminalität  

Auf Reisen kann es auch zu kriminellen Übergriffen kommen. Stiftung Warentest gibt Tipps, die helfen, das Risiko zu reduzieren, als Tourist Opfer von Kriminalität zu werden und für den Notfall gut gerüstet zu sein: 

- Infos einholen: Sicherheitshinweise zum Land erhalten Sie beim Auswärtigen Amt unter der Telefonnummer 00 49 (0) 30/50 00 20 00 oder über www.auswaertiges-amt.de. Auch gute Reiseführer geben Tipps. Lesen Sie sie vor (!) der Abreise. Informationen zum Schutz gegen Kriminalität gibts unter anderem bei Beratungsstellen der Polizei oder unter www.polizei.propk.de. 

- Route planen: Als Autofahrer sollten Sie sich Ihre Route vorher überlegen. So vermeiden Sie außerplanmäßige Stopps, die Kriminelle nutzen könnten. 

- Kontakt halten: Nehmen Sie wichtige Telefonnummern mit (deutsche Botschaft, Touristenpolizei, Notruf). 

- Handy einpacken: Nehmen Sie auch ein Handy mit (notfalls für die Reise ausleihen). Dann sind Sie nicht auf Notrufsäulen angewiesen. 

- Ausweis kopieren: Denken Sie an Kopien Ihrer Ausweis- / Fahrzeugpapiere. Bei Verlust gibt es so schneller Ersatz.

- Anzeige erstatten: Ist etwas passiert, erstatten Sie sofort Anzeige. Lassen Sie sich eine Kopie geben. Bei Behördenproblemen hilft die Auslandsvertretung.

- Schutz vor Autobeschädigung: Bei einer Rast sollten Sie das Fahrzeug an belebten, einsichtigen Stellen parken. Lassen Sie eventuell einen Mitfahrer beim Wagen. Ratsam ist, vor dem Einsteigen einen Blick auf Scheinwerfer oder Reifen zu werfen – ist etwas beschädigt, kann man sofort reagieren. 

- Schutz vor Diebstahl: Türen, Fenster und Kofferraum abschließen, Wertsachen nicht sichtbar im Auto transportieren.

 

Bei Übernachtungen im Wohnmobil außerhalb von Campingplätzen ist Folgendes ratsam:

- Alarmanlage anschalten, Türsicherungen nicht vergessen. Vor Überfällen mit Betäubungsgas schützen spezielle Warngeräte, die im Fachhandel erhältlich sind. 

- Fenster und Türen sollten auf jeden Fall geschlossen bleiben. 

- Wählen Sie belebte und gut beleuchtete Rastplätze. Am besten: In der Nähe von Restaurants parken.


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