Aktivitäten

Plose, Italien

Wandern


Routenplanung

Es ist wichtig, die Wandertour genau und mit gutem Kartenmaterial zu planen. Dabei sind einige Aspekte im Vorfeld zu berücksichtigen.

- Informationen hinsichtlich Notabstiegen zur nächstgelegenen Schutzhütte und Abkürzungsmöglichkeiten - z.B. auch mittels Bergbahn oder Bus - sind in einer Notsituation von existentieller Bedeutung. 

- Regelmäßige Pausen sind ebenfalls einzuplanen. Aussichtspunkte, Flüsse, Berghütten und sonstige Einkehrmöglichkeiten eignen sich dafür besonders. 

- Mit Kindern sind steile Wege ungeeignet. Stattdessen machen abwechslungsreiche Routen eine Wanderung auch für die Kleinen zu einem schönen Erlebnis: Ein Spielplatz, ein Wildgehege, eine Käserei, aber auch eine öffentliche Höhlenführung, ein paar Klettersteine oder ein sprudelnder Bach sind wunderbare Etappenziele.

- Was tun, wenn der Nachwuchs mittendrin keine Lust mehr zum Wandern hat? Suchspiele, Wanderlieder und kleine Wettbewerbe (`Wer findet den schönsten Stein?´) motivieren zum Weiterlaufen. Da ist es praktisch, wenn die Eltern ein paar interessante Gegenstände wie bunte Steine, kleine Bälle, Luftballons oder Seifenblasen dabei haben, die sie unterwegs ausstreuen oder verstecken können. Ältere Kinder lassen sich von GPS-Minicomputern mit Wanderrouten und Tipps für Bergtouren motivieren, die einige Urlaubsorte anbieten.


 

Der Wanderrucksack

Folgende Dinge sollten im Wanderrucksack sein:

 Ausreichend Flüssigkeit und gesunde, leichte Snacks, z.B. Vollkornbrot, Obst, Gemüse, Kekse (am besten ohne Schokolade ...)

 Notfallpaket mit Taschenlampe, Streichhölzern/Feuerzeug, Erste-Hilfe-Täschchen und Rettungsfolie, Übersicht über die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen, Liste der in der Region vorkommenden Giftpflanzen und -tiere

 Für die Kleinsten und Kleinen: Wickelutensilien, eine Kindersicherungsleine für gefährliche Streckenabschnitte, Ersatzkleidung

 Sonnenschutz

 Decke

 Mobiltelefon mit gespeicherter Telefonnummer, v.a. Bergwacht und Unterkunftskontakt

 Wanderkarte


  

Tipps für die Wanderung

- Bleiben Sie auf ausgeschilderten Wegen.

- Nutzen Sie eine Kindersicherungsleine auf gefährlichen Abschnitten.

- Bei Höhenangst: Wird Ihnen im Verlauf einer Wanderung unwohl, gehen Sie an der Hangseite und vermeiden Sie den Blick ins Tal.

 

 

 

 

Am Wasser

Ob traditionelle Schwimmbäder, moderne Spaßbäder, das Meer oder ein Fluss, die meisten Kinder mögen Wasser und freuen sich über einen Ausflug zum Baden, Schwimmen und Planschen. Folgende Dinge tragen zu einem entspannten und anregenden Tag bei:

 

- Bade- und Wechselkleidung

- Handtücher

- Picknickdecke

- Schwimmflügel

- Badeschuhe

- Evtl. Schnorchel, Flossen und Taucherbrille

- Sonnenschutz (Creme/Spray, Brille, Hut, Strandmuschel)

- Insektenschutz

- Proviant

- Wasserball, Luftmatratze, Schlauchboot

 

 

Gefahren

Ein Strandbesuch kann schön und erholsam sein, birgt aber auch Gefahren. Durch Ebbe und Flut verändern sich Wasser und Grund in kurzer Zeit, Sandbänke bilden sich und verschwinden und Strömungen können selbst für geübte Schwimmer eine Herausforderung sein. Die Aktion `Das sichere Haus´ (DSH) hat die wichtigsten Sicherheitsregeln für einen Aufenthalt am Meer zusammengefasst.

Nutzen Sie, wenn möglich, bewachte Strände oder Strandabschnitte.

Machen Sie sich anhand der Informationstafeln an den offiziellen Strandzugängen mit Alarmierungs- und Rettungsmöglichkeiten vertraut.

Berücksichtigen Sie die örtlichen Gegebenheiten wie Wassertiefe, Untergrund, Strömung und Gezeiten.

Springen Sie nie in unbekannte, trübe oder bewegte Gewässer: Verletzungsgefahr!

Beachten Sie Warnhinweise, Bojen und Absperrungen als Kennzeichen zum Beispiel für Nichtschwimmer- bereiche, Schifffahrtsrinnen oder Wassersportzonen (z. B. Wasserski).

Vorsicht: Starke Strömungen oder eine hohe Brandung gefährden auch erfahrene Schwimmer.

Verlassen Sie bei Sturm oder Gewitter das Wasser.

 


Kleine Strand-Flaggenkunde

 

DLRG-Flagge: Wachturm ist besetzt.

Gelb-rote Flagge: Badezeit, Wasserrettung im Dienst.

Gelbe Flagge: Schlauchboote, Luftmatratzen etc. dürfen nicht benutzt werden, ungeübte Schwimmer müssen vorsichtig sein.

Rote Flagge: absolutes Badeverbot. Lebensgefahr.

Im Ausland ist meist eine grüne Flagge gehisst, wenn Baden ungefährlich ist.


 

 

 

Im Schnee

Während manch ein Erwachsener es bevorzugt, Wintertage in einem warmen Haus zu verbringen, lieben Kinder es, draußen zu sein und im Schnee zu spielen. Was braucht man für einen Tag im Schnee?

- Schneeanzug

- Stiefel

- Mütze

- Schal,

- Handschuhe

- Evtl. Sonnenschutz

- Schlitten

- Schlittschuhe

...oder eine Kutsche!

 

 

Anregungen für Spiele im Schnee

 

Schnee-Figuren

Die Klassiker der Schneefiguren: Ein Schnee-Engel entsteht, wenn man sich rückwärts in den Schnee fallen lässt, die Beine öffnet und schließt und die Arme auf und ab bewegt, so dass der Abdruck im Schnee wie Engelskleid und Flügel erscheinen. Auch ein Schneemann darf an einem weißen Wintertag nicht fehlen. Er kann mit einer Karotte als Nase, Rosenkohl als Augen und einem Stock als Mund und weiteren Accessoires nach Belieben dekoriert werden. Darüber hinaus bieten sich Schneefiguren auch für ein Ratespiel an: Ein Mitspieler gestaltet eine Figur aus Schnee wie z.B. ein Tier, einen Gegenstand oder eine Person. Derjenige, der die Figur als erster errät, darf die nächste formen, die es zu erraten gilt.

 

Schatzsuche

Bei der Schatzsuche darf in einem vorher abgesprochenen Gebiet alles versteckt werden, was man im Schnee wiederfinden kann, z.B. große Bälle, Dosen, Luftballons. Man kann den Schwierigkeitsgrad dieses Spiels natürlich beliebig erhöhen, indem man z.B. Tischtennisbälle versteckt.

 

Schlittenfahren

Das Fahren auf Schlitten ist eine der traditionellen Formen der Fortbewegung im Schnee. Wenn man keinen hat, gibt es Alternativen: Schwimmreifen, Luftmatratzen, Backbleche oder Luftmatratzen. Die einfachste Version ist das Rutschen auf Plastiktüten, die man mit einem Kissen oder Schal füllen kann, um ein bisschen komfortabler unterwegs zu sein.

 

Iglubau

Für ein Iglu werden große Schneekugeln oder -blöcke geformt, die man kreisförmig anordnet. Für den Eingang lässt man etwas Platz. Anschließend werden die Blöcke Reihe für Reihe aufgeschichtet und die Lücken von innen und außen mit Schnee gefüllt.. Neben Iglus kann man natürlich auch andere Häuser oder Schlösser bauen. Sehr schön sind auch Schneebäume, für die eine Schneekugel auf einen Stock gesteckt wird, der senkrecht im Boden steht.

 

Wurfspiele

Da sich Schnee sehr gut zum Formen von Bällen eignet, bieten sich auch Wurfspiele im Schnee an. Schneeballweitwurf ist die einfachste Form, zu der es die Variante Zielwerfen gibt. Dabei wird vorher besprochen, welches Objekt getroffen werden soll, z.B. Steine, Bäume, Dosen. Eine weitere Möglichkeit ist das `Schneehandball-Siebenmeter-Werfen´: Es wird ein Schneetorwart bestimmt, der die Schneebälle der Mitspieler an einer zuvor in den Schnee gezeichneten Linie halten muss. Der offizielle 7-Meter-Abstand muss natürlich nicht zwingend eingehalten werden und kann nach vorheriger Absprache auch eine andere Distanz bedeuten.

 

Riesenkugel

Das Formen bzw. Rollen einer Riesenkugel ist ein einfaches und eindrucksvolles Spiel - wenn man genügend Schnee zur Verfügung hat. Auf einem großen verschneiten Areal kann man auch einen Wettbewerb um die größte Kugel (der Straße, der Stadt, der Welt...) veranstalten.

 

Temperaturenraten

Für dieses Spiel braucht man lediglich ein Thermometer. Zu erst legt man einige Messobjekte wie Autodach, Boden, Schneemann oder Hecke fest. Dann tippen alle Mitspieler die Temperaturen dieser Objekte. Das gemeinsame Messen entscheidet über den Sieger.

 

Spurensuche

Spuren von Tieren lassen sich ebenso im Wald wie auf der heimischen Wiese finden. Es ist spannend und lehrreich, die Spuren von Hunden, Vögeln, Katzen oder Rehen zu entdecken. Man kann diese Suche auch als Wettbewerb gestalten, indem kleine Naturforscher gegeneinander antreten. Sieger ist entweder die Gruppe mit den meisten gefundenen Spuren oder die, die eine bestimmte, vorher ausgemachte Spur als erster gefunden hat.

 

 

 

Camping

Es ist toll, wichtig, aufregend und erholsam, in der Natur zu sein. Warum also nicht auch mal für länger? Eine Campingreise kann für alle Familienmitglieder ein eindrucksvolles Erlebnis werden, wenn man sich vorher überlegt, was man möchte und braucht.


Platzwahl

Entscheidend für einen gelungenen Campingurlaub ist die Wahl des Ortes, an dem man Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen aufstellt. Es ist wichtig, den Campingplatz suchen, der auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Wer Lust auf ein Outdoor-Abenteuer hat und jeden Tag in der Einsamkeit der Wildnis kochen möchte, sollte sich ein Reiseziel mit landschaftlicher Weite suchen, das wildes Campen erlaubt. Für diejenigen, die etwas Komfort bevorzugen, Kontakt mit anderen Campern suchen und einen nahen Supermarkt, Schwimmbad und Kinderbetreuung zur Verfügung haben möchten, entscheiden sich am besten für einen Platz, der genau das bietet, z.B. eine Anlage von eurocamp, Happy Family Camping oder ein privater Familiencampingplatz. Eine rechtzeitige Reservierung erhöht darüber hinaus die Chancen auf den großen, schattigen oder ruhigen Wunschplatz.

 

Zelt, Wohnwagen, Wohnmobil?

Diese Entscheidung hängt vom Reiseziel und von den persönlichen Vorlieben ab. Manche Menschen bevorzugen mit einem Baby eher das Wohnmobil, da in dieser Phase viele Utensilien mitzunehmen und immer wieder abzukochen sind. Andere schwören in jeder Lebenslage auf das Zelt. Wer Lust auf Campingurlaub mit etwas mehr Komfort hat und keinen Wohnwagen oder Wohnmobil besitzt, kann auf vielen Campingplätzen Wohnwagen oder Hütten mieten.

 

Ausrüstung

Folgende Dinge tragen dazu bei, dass der Campingurlaub für alle ein Vergnügen wird:

- Ein stabiles Zelt mit möglichst hoher Wassersäule. Mit Kindern empfehlen sich große Zelte mit mehreren Kammern und Stehhöhe, damit Regentage auch im mobilen Heim verbracht werden können.

- (Selbstaufblasende) Isomatten + Schlafsäcke, deren Komfortbereich dem Reiseziel angemessen ist.

- Camping-Kocher, Töpfe, Besteck und Geschirr

- Taschenlampe

- Ausreichend Nahrungsmitteln, wenn Sie selbst kochen wollen.

- Klappbarer Tisch und faltbare Stühle

- Ausreichend schnelltrocknende Kleidung, v.a. wenn keine Waschmaschine zur Verfügung steht.

- Regenkleidung für alle, falls das Reiseziel es erfordert.

- Das für die Kinder aktuell wichtige Spielzeug, insofern es nicht zu groß ist.

- Falls genügend Platz in Auto und Zelt vorhanden ist: Baby-Badeeimer, klappbarer Hochstuhl und Babyreisebett, das draußen auch als Laufstall genutzt werden kann.

- Evtl. eine elektrische Kühlbox

 

 

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